Wir sind keine Rechtsanwälte

der folgende Text ist kein Rechtstext!
Wir geben Ihnen hier eine Empfehlung vorab sich bereits anzusachauen, was passieren kann und früh genug eine Maßnahme zu ergreifen, welche es Ihnen ermöglicht nicht in die Falle zu tappen.

Stimmen Sie sich mit einem Anwalt Ihrer Wahl ab!

Was muss man beachten?

  • Der Einsatz von WERKZEUG sollte möglichst fest umrissen werden. In den meisten uns bekannten Fällen wird WERKZEUG tatsächlich im Rahmen der XXXX  eingesetzt. Der Einsatz des Systems zur Leistungs- oder Verhaltenskontrolle ist auszuschließen.
  • WERKZEUG sollte nicht in Arbeitszusammenhängen eingesetzt werden, in denen verschiedene Mitarbeiter standardisierte und damit miteinander vergleichbare Arbeit leisten. [Wird es ?] Der Einsatz erfolgt dort, wo die Mitarbeitern individuelle und spezialisierte Tätigkeiten verrichten. Die vom System erzeugten Daten über Bearbeitungsschritte ermöglichen daher keine objektive Aussage über die Arbeitsqualität oder Arbeitsleistung der Beschäftigten und sind für personenbezogene Leistungsvergleiche nicht geeignet.
  • Der Zugriff auf die im System befindlichen mitarbeiterbezogenen Informationen ist jeweils auf den Kreis derjenigen Mitarbeiter zu beschränken, die in den unmittelbaren Arbeitsprozess involviert sind. Eine Richtgröße ist festzulegen. 
  • Innerhalb eines Prozesses erfolgt der Systemeinsatz transparent, so dass die Berechtigten Einsicht in alle erzeugten Aufgaben und deren Bearbeitungsstände erhalten.
  • Aufgaben für Bearbeiter sollen nur für größere Arbeitszusammenhänge, nicht aber für einzelne Arbeitsschritte eingetragen werden. Welche Aufgaben ein Bearbeiter übernimmt, sollte dabei zwischen ihm und der Teamleitung außerhalb des Systems vereinbart werden, so dass das System nur der Dokumentation von getroffenen Absprachen dient.
  • Aufgaben können mit Terminschätzungen im System gespeichert werden. Sofern die Funktionalität genutzt werden soll, so sollten sie keine zwingenden Vorgaben, sondern lediglich eine grobe Orientierung für die Erledigung darstellen.. Eine Auswertung der Schätzungen sollte nicht erfolgen. Eine Erfassung von Arbeitszeiten für Aufgaben ebenfalls nicht.
  • Da die Möglichkeit zur Einsichtnahme in Bearbeitungsprozesse der Beschäftigten zu einem erhöhten Leistungsdruck führen kann (auch wenn dies nicht beabsichtigt ist), sollte der Betriebsrat für "Notfälle" eine Ausstiegsklausel vereinbaren, die die Betriebsparteien verpflichtet, eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung herbeizuführen