0% Fehlerquote in der Sofftware - ist das nötig?

Na ja, an sich schon - schauen wir uns mal so ein paar Effekte an.

Oder lieber doch nicht? ©lichtkust.73/pixelio.de

Was passtert bei

0,1% Fehler

Daten aus 2002 - heute wahrscheinlich Faktor 2 -3 größer

Beispiel TU Berlin rechnete

 

  1. Pro Jahr:
    • 20.000 fehlerhafte Medikamente
    • 300 versagende Herzschrittmacher
  2. Pro Woche:
    • 500 Fehler bei med. Operationen
  3. Pro Tag:
    • 16.000 verlorene Briefe in der Post
    • 18 Flugzeugabstürze
  4. Pro Stunde:
    • 22.000 Schecks nicht korrekt gebucht

Das sind die Ergebnisse aus 2002 bei einer Fehlerquote von 0,1 Prozent.

 Wie sieht es denn wirklich aus

Und was sagte ein ehemaliger Kollge kürzlich.

"Wir sind bei SPICE Level -1" (Gibt es nicht)

Wir liefern Schrott, hauptsache der Termin wird gehalten.

Und das in der Automobilindustrie war es unter anderem um die Sicherheit von Menschen geht.

 Qualität ist einfach.

Wenn Sie ein gute Qualität liefern, benötigen Sie signifikant weniger Marketing, weil das ein glücklicher Kunde für sie macht.

Wenn Qualität nicht mehr ein Ziel ist, welches außerhalb des Audit für die ISO 9001 existiert, dann wird es natürlich sehr schwierig etwas Vernünftiges langfristig zu erzielen.

Gute Produktqualität, und ich rede hier nicht von übersteigerten Vorstellung einer 150 % Qualität, wird Ihnen mehr glückliche Mitarbeiter machen als Sie sich vorstellen können, und ihn den Kunden zurückbringen und den Kunden dazu bringen für Sie Marketing zu treiben, das Produkt bleibt beim Kunden.

 Zukunft

Wenn Sie sich die obigen Zahlen anschauen, werden Sie feststellen, dass diese Zahlen aus 2002 schon sehr heftig sind.

Wenn in der Zukunft in Bezug auf Software Qualität nicht eine signifikante Änderung eintritt, und schauen Sie sich einmal an wie oft Sie irgendwelche Updates fahren müssen, was nichts anderes heißt, dass es ein Fehler gegeben hat, dann wissen Sie was bei Industrie 4... Industrie 5 wirklich sol sein wird.

Vielleicht doch besser manuell?