Angst vor der Digitalisierung?

|   Kovair ALM Studio

Die Digitalisierung ist in aller Munde und wegweisendes Thema. Trotzdem tun sich viele Unternehmen nach wie vor schwer damit und hinken modernen Organisationen hinterher. Dabei hat ein digitalisierter Prozess großen Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit. Welche Stolpersteine lauern auf dem Weg zur Digitalisierung:

  • Unternehmen wollen zwar die Digitalisierung, ohne aber ausreichend digitale Fachkenntnisse aufzubauen.
  • Die richtige Digitalisierungsstrategie muss alle Bereiche eines Unternehmens einschließen.
  • Der Digitalisierungsprozess braucht Zeit, Geduld und starke Nerven.

Doch wo liegen die Stolpersteine, die auf dem Weg der Digitalisierung beseitigt werden müssen? Hier die wichtigsten Hindernisse zusammengefasst:

1. Der Mensch/Mindset

Der größte Stolperstein ist der Mensch selbst. Digitalisierung bedeutet nämlich Veränderung und einen neuen Mindset. Die wird von uns "Gewohnheitsmenschen" aber erst einmal als etwas Negatives empfunden und stößt deshalb zunächst oft auf Ablehnung. "Wieso etwas verändern, das bisher gut funktioniert hat?", lautet dann häufig die Frage.

Um alle Mitarbeiter am gleichen Strang ziehen zu lassen, muss ein Umdenken eingeleitet werden. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und seien Sie offen! Organisieren Sie einen Workshop oder einen Teamausflug. Oder Sie spendieren ihren Mitarbeitern ein neutrales Vorbereitungsseminar der digital-academy. 

2. Fehlendes Know-how

Der zweite Stolperstein ist der Mangel an qualifiziertem Personal, welches über das nötige Fachwissen für eine erfolgreiche Digitalisierung verfügt. Obwohl viele Unternehmen wissen, dass der digitale Wandel für ihre Unternehmensstrategie elementar ist, erfolgen nur selten gezielte Maßnahmen, um digitale Fachkenntnisse im Betrieb aufzubauen.

Investieren Sie in Ihre Mitarbeiter. Schicken Sie geeignete Kandidaten in die Weiterbildung und schöpfen Sie das volle Potenzial aus. Der Aufbau digitaler Kenntnisse beim bestehenden Personal ist Voraussetzung für einen nahtlosen digitalen Wandel. Oder werden Sie selbst Profi auf dem Gebiet. Im Lauf der Zeit entwickeln Sie ein besseres Gefühl dafür, welche Fähigkeiten im Unternehmen gebraucht werden und welche davon intern abgedeckt sind.

3. Kein Denken outside the box

Einzelprojekte darf es in der Digitalisierung nicht geben. Sie ist ein allumfassender Prozess, der das ganze Unternehmen betrifft und nicht nur eine einzelne Abteilung. Verliert eine Abteilung nämlich den Anschluss, bremst sie den gesamten Flow aus.

Bevor eine einzelne Abteilung in blinden Aktionismus verfällt, muss die Firma vorab eine klare Strategie festlegen, die von den übergreifenden Geschäftszielen abgeleitet wird und das "große Ganze" im Auge behält. Die richtige Digitalisierungsstrategie muss alle Bereiche eines Unternehmens einschließen: von der Ausarbeitung des eigentlichen Leistungsangebots über die Vermarktung und den Verkauf bis hin zur Auftragsabwicklung und den Serviceleistungen.

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