Empfehlung der anderen Art

Fast jeder externe Mitarbeiter fragt nach einem guten Projekt um eine Referenz.

Typischerweise gibt der Kunde diese bei guter Leistung.

Diesmal war es andersherum.

Wenn gute Firmen/Personen eine Referenz geben ist das erfreulich.
Wenn Idioten jemanden aus der Firma schmeißen, oder wenn diese sich über Sie beschweren, ist das auch eine gute Referenz.
Selbiges gilt, sofern die Person bekannter massen - "off the Rails" ist.

Situation:

Eine Firma sucht händeringend einen Projektleiter.

Der Berater beginnt seine Tägtigkeit bei Kunde A

Kurze Zeit später

Das Projekt wird, begleitet von wilden Emotionen, nach insgesamt < als 20 Tagen aufgelöst.

  • Kunde A: "Der Berater hat keine Technische Ahnung!"
  • Kunde A: "Was kann man noch am Preis machen?" - (er möchte weniger zahlen)
  • Berater: "Ich kann die Rechnung um 50% erhöhen."

Während der gesamten Zeit (verteilt über 2 Monate) gab es - ausser bei einer Zigarette - keine direkte Kommunikation des Geschäftsführers (als Auftraggeber) mit dem Berater. Kommunikation immer nur mit einem Kommunikationsumweg (dem Vermittler).
Interne Abstimmung zwischen den Abteilungen - mangelhaft.
Mitarbeiter bei 16 Stunden Arbeitsag aus Angst vor dem Geschäftsführer, aufgeschrieben werden 8-10.

Resultat

Danach - der Kunde will nicht zahlen und wird dadurch zum einzigen Kunden aus ca 300 Projekten, der mittels
a) Mahn- und
b) Vollstreckungsbescheid
- alles völlig unwidersprochen zahlt.
Okay - 30 Tage Verzögerung, kostete den Kunden halt mehr.


Nun kommt aus einer solchen Projektsituation meistens keine Empfehlung. Obwohl:

Wenn Idioten oder schlechte Menschen sich über jemanden beschweren

 

wissen diejenigen, welche den Menschen kennen, 
dass man etwas verdammt richtig gemacht hat.

 

ca. 1 Monat nach der o.a. Situation erhält unser Berater eine

"Projektanfrage aus heiterem Himmel - Kunde B"

Der potentielle Kunde beruft sich dabei auf die Empfehlung aus dem Hause des Kunden A.
In dem Falle die liefert die ..... die Empfehlung an den potentielle Kunden B.

Auf die Anfrage, was genau denn der Inhalt der Empfehlung gewesen sei kam folgende Antwort:
Der Berater sei jemand
1.  jemand der Ahnung vom Projektgeschäft hat und
2.  jemand der weiß wovon er spricht (technisch)
3.  jemand der sich für seinen Kunden einsetzt
4. jemand der lösungsorientiert MIT den Kollegen arbeitet
5. jemand der mit dem Lieferanten Lösungen erarbeitet

2 Wochen später wiederholt sich der Zyklus - diesmal Kunde C.

Lieber Kunde A - Wenn Sie das lesen, wissen Sie, dass Sie gemeint sind.
Können Sie sich weiterhin über unseren Berater beschweren?
Wir mögen diese Art der Akquise! Schnell und effizient!

Hinweis:

Das Ganze haz sich fast genau so abgespielt.
Um die Mitarbeiter zu schützen, haben wir die genauen Daten unvollständig gehalten

 

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