KI = Künstliche Intelligenz

Maschinelles Lernen

ist wohl der bessee Ausdruck.
Einer Maschine werden immer wieder gleiche und ähnliche Dinge gezeigt und die Maschine entwickelt daraus Muster und errechnet Warscheinlichkeiten.
Diese Ergebnisse werden mit jedem Durchlauf verändert.

Politische Entscheidungen

Glauben Sie wirklich, das KI alles in der Zukunft steuern wird?

Wie in "Terminator" - Die Maschinen übernehmen die Kontrolle?
Nun denn - in Anbetracht der Entscheidungen der "Eliten", der "Politik" und der "Führungskräfte“ mag es wirklich intelligenter sein, Maschinen die Entscheidung zu überlassen...
Das Problem ist jedoch – wer hat Sie programmiert – wer hat Sie gelehrt?

Meiner Meinung nach wird es so sein, dass für viele Entscheidungen künstliche Intelligenz hinzugezogen wird, eigene Entscheidungen wird es durch die KI (hoffentlich) vorerst nicht geben.

Auffällig ist es, dass viele Entscheidungen in einer Firma „politisch“ getroffen werden.
"Politische Entscheidungen" zeigen immer, dass man die Technik (vollständig) ignoriert und de facto unfähig ist eine entsprechende Abteilung oder Firma zu führen.

Es gibt wohl kaum eine schlechtere Entscheidung, als eine politische Entscheidung auf technischer Ebene.
Wenn man die Mitarnbeiter ignoriert - warum sollte man der KI zuhören?

Unintelligentes Management

Beispiel:

Ein großer deutscher Zulieferer in der Automobilindustrie entscheidet sich für ein IT Werkzeug.
Bei mehr als 10.000 Nutzern sicherlich eine strategische Entscheidung.

Das Problem:
Das Werkzeug ist technisch nicht geeignet.
Load Tests wurden nicht gemacht - das Tool ist maximal für eine kleine Firma geeignet.
Es passt nur dem Management.
Wenn man die Basics im Leben nicht durchführt - kann auch die KI nicht gelfen.

Das Ergebnis:

Das Tool ist kaum bedienbar, geschweige denn korrekt konfiguriert.
Wartezeiten für die User ohne Ende, Technische Ausfälle und die Mitarbeiter "hoch motiviert".
Ein kompletter Wechsel kann nicht stattfinden und wird auch - gerade in
Unmengen zusätzlicher Arbeit für die Mitarbeiter, das Tool von den Möglichkeiten her unpassend, aber eine tolle Entscheidung für das Management.

Zumindest der Lieferant feiert.

Was ist denn „Richtig“?

Grundsätzlich müssen Entscheidungen in Bezug auf Technik, technisch gefällt werden.
Viele Führungskräfte sind nach dem Peter Prinzip die Karriereleiter aufgestiegen.
Ich weiß, Sie werden schreien, dass es bei Ihnen ganz anders ist, aber auch hier noch mal ein kurzer Exkurs:
Mein ehemaliger Kunde war nicht sonderlich gut aufgestellt im Bereich der Prozesse und hat dementsprechend eine Initiative zur Prozessverbesserung gestartet.
Gefordert durch die technischen Anforderungen des Kunden an die eigene Prozesslandschaft, wurde bei meinem Kunden das Prozessmanagement – wenn auch widerwillig – eingeführt.

"RICHTIG"

Ist das, was das gewünschte Ergebnis erreicht.
"Das Gegenteil von Gut - ist Gut gemeint"
oder :
"Anhand des Ergebnisses sieht man die Absicht"
und
was Heute Richtig ist, ist Morgen ggf. falsch.

Das Resultat unfähigen Managements

Einige Zeit später, kurz vor einer wirklichen Verbesserung der Prozesse, sagt mir der Kollege, dass durch die Einführung der Prozesse und tatsächlichen qualitativen Verbesserungen nun intern die Tendenzen bestehen, dass Projekt, Team und oder Abteilungsleiter aktiv Projekte in den sogenannten "Taskforce Modus" zu fahren. 
Task Forche - alles brennt - wir müssen etwas tun.
Diese obigen "Kollegen" können also jetzt als Held die Projekte retten.
Das garantiert Aufmerksamkeit und ebnet den Weg auf der Karriereleiter.

Ich weiß immer nicht was schlimmer ist, die Tatsache, dass man diesen Helden überhaupt Aufmerksamkeit schenkt und den erfolgreichen Mitarbeitern keine Aufmerksamkeit schenkt, oder die Tatsache, dass so etwas überhaupt geduldet wird.

KI hilft nicht

wenn Sie Fakten ignorieren. KI errechnet Warscheinlichkeiten.
Dazu gibt es schon ein vor langer Zeit geschriebenes schönes Buch - ein Roman von Dale Brown.

Zurück zu den IT und KI Werkzeugen:

Wenn Sie IT Werkzeuge einsetzen, dann sollte das mit einem Zweck verbunden sein.
Der Zweck sollte darin bestehen entweder signifikant schneller zu sein oder aber eine signifikante Qualitätserhöhung zu besorgen. (Natürlich mag es auch noch Rechtsvorgaben geben)
Um eine technische Entscheidung zu treffen, muss man aber die technischen Kriterien kennen.
Und wenn man die nicht kennt, dann MUSS man sich die erarbeiten! Das gilt auch für KI.
Man kann auf kondensiertes Wissen zurückgreifen, wie es zum Teil in Normen angeboten wird, (Beispiel: DO-330) man kann, wenn man möchte Wissen auch vollständig ignorieren.

Aus der Vereinfachung heraus wird Letzteres (vollständige Ignoranz) immer wieder gerne gewählt.
Der Effekt ist das die Mitarbeiter den Schwachsinn ausbaden müssen, welche von einsamen Personen auf mehrfachen Wunsch hin gefordert werden.
Da hilft dann auch keine KI. Die KI würde jetzt lernen, dass der Manager weg muss.

Prozesse

Organisation, Prozesse und Methoden, sind das Herz einer jeden Firma.
Kein Werkzeug dieser Welt wird es schaffen fehlerhafte Prozesse und Methoden auszugleichen.

Ein klassisches Beispiel dafür liefert derzeit „die Politik“, welche basierend auf rein theoretisch angenommenen Grenzwerten den Diesel verteufelt, selbst den Benziner aussperren will und alles auf Elektromobilität setzt.
Das durch die Elektromobilität, ganze Landstriche in Südamerika zerstört werden, die Kinderarbeit in Afrika signifikant zunimmt etc. wird ignoriert.
Dass die Ressourcen für die Elektromobilität an dieser Stelle endlich sind, wird ebenso ignoriert.

 

Wer glaubt dass Elektoautos gut sind -

egal was Ihnen die Medien eintrichtern ... schauen Sie doch mal auf die folgenden Fakten.

Wer glaubt, dass es im Kongo besser ist

Achtung - der Text ist nichts für schwache Nerven.

Nur Idioten in Politik und Management?

Diese Entscheidungen bzw. die Ignoranz der Tasachen ist de facto nichts anderes außer die Entscheidung von Idioten oder Schwerkriminellen.
(Ich weiß, dass sie, wenn sie mich von „Idioten" sprechen hören sicherlich denken, dass diese Formulierung viel zu hart ist. Meiner Meinung nach ist diese Aussage: „Idioten" noch viel zu milde gewählt.)

Es gibt aber nicht nur solche Ignoranten....., welche der selbst ernannten heiligen Kuh hinterger laufen!

Es gibt wundervolle Manager, persönlich, fachlich und strategisch.

Die IT und KI Werkzeuge

Ein Werkzeug, damit es im Unternehmen sinnvoll angewendet werden kann, muss den technischen Gegebenheiten und Vorgaben folgen.

Hier gibt es bereits das erste Problem:
„die technischen Vorgaben werden nicht verstanden“
noch schlimmer! Die technischen Vorgaben werden erst gar nicht gelesen. (Mögen Sie nicht glauben aber Kobolde gibt es halt auch im Management).
Wie soll etwas funktionieren, wenn man nicht genau weiß was man möchte und wo man hin möchte?
Wie soll etwas fuktionieren, wenn Sie die Gegebenheiten ignorieren?

Wie soll KI ansetzen, wenn alles ignoriert wird, was der eigenen Meinung nicht passt?

Wenn Sie hingegen Entscheidungen ausschließlich anhand von technischen Kriterien treffen, so wird das sicherlich ebenso wie die politischen Entscheidungen zu Emotionen in der Firma führen, allerdings wird sich diese Entscheidung sehr positiv auf die Firma auswirken.
Selbst wenn Mitarbeiter aufgrund dieses Unmuts, nämlich dass eine technische Entscheidung getroffen wurde, sich aus dem Unternehmen entfernen, so hätten sie dies auch getan, wenn man eine nicht genehme politische Entscheidung getroffen hätten.

Es zwingt sie niemand meinen Vorschlägen zu folgen und mit einem systematischen Ansatz, einem sogenannten sachorientierten Top-Down Approach „Entscheidungen zu treffen und diese umzusetzen".

  1. Benennen Sie die Ziele Ihres Unternehmens, ihrer Abteilungen, oder ihrer Einheiten.
  2. Definieren Sie die Prozesse und beschreiben Sie das methodische Vorgehen.
  3. In dem Moment wo sie die Prozesse beschrieben haben, können Sie die technischen Anforderungen an das Werkzeug festlegen.
  4. Zum Schluss wird dann das methodische Vorgehen im Werkzeug umgesetzt.

Wenn Sie ein anderes Vorgehen wählen, so mag das sogar funktionieren, langfristig gesehen schadet es Ihnen persönlich, der Firma und ihren Mitarbeitern, wenn sie keinen systematischen Ansatz fahren, und/oder, wenn sie die Informationen ihrer Mitarbeiter über die technischen Details ignorieren.

Die KI wird trainiert

Das womit Sie trainieren wird dafür sorgen was passieren wird.
Wenn Sie also mit „Müll trainieren“ – wenn Sie Ihre Eigendisziplin nicht aufbringen, nicht täglich hinterfragen wie Sie etwas „besser“ machen können und wie Sie sicherstellen können, dass das Herz Ihres Unternehmens – die Mitarbeiter – erfolgreicher sind. Dann wird es der KI zumindest erst mal auch nicht gelingen.

Richard Branson über den Umgang mit Mitarbeitern:

„Behandeln Sie Menschen wie Blumen: Sie gedeihen nur, wenn sie regelmäßig gegossen und pfleglich behandelt werden.“

Wenn Sie mit den BASICS anfangen.
Werden Sie sich wundern wie viel NI (Natürliche Intelligenz) schon im Hause ist!

Ignoranz als Grundlage des Erfolgs?

In vielen Unternehmen in dem ich als Unterstützung gerufen werde, sind die Mitarbeiter weit oberhalb einer akzeptablen Auslastung in die Arbeiten eingebunden.
120 %, 140 % Last sind eher normal, Bereiche von bis zu 300 % Last findet man.
Ganz abgesehen davon, dass die Mitarbeiter dann – wie bei einem großen Kunden, den ich habe – in Scharen das Unternehmen verlassen, es gibt keine bessere Methode, um sich selbst in den Ruin zu treiben. - Keine KI kann Menschen ersetzen.

Übernahme durch die Maschinen

Solange man Daten und Fakten ignoriert wird die beste Künstliche Intelligenz nicht helfen.
Firmen, welche die Grundlagen der Naturwissenschaften verstanden haben, gesunden Menschenverstand haben und dann vielleicht noch KI einsetzen, werden die Anderen überholen.
Bis zu dem Moment, wo wieder einmal die "Rettung" der großen Firmen - "too big to fail" gegen jeden Sachverstand einsetzt.